Vom grossen Frust über Fressattacken-Alpträume bis hin zu einer neuen Leidenschaft, erzählt Rosanna was in ihr vorging während dem POZZIBLE Eat & Train Programm. Die Psychologin aus Zürich arbeitet bereits seit über einem Jahr mit Dario zusammen und hat ihre Veränderung sehr bewusst reflektiert. Im spannenden Interview berichtet sie, wie es ihr ergangen ist, ohne dabei irgendetwas schön zu reden. Wo möchtest du anfangen mir von deiner Reise zu erzählen? Das ist schwer! Ich müsste in Jahren erzählen, um an den Anfang meiner Unzufriedenheit mit meinem Körper zurück zu gehen. Nebst meinen überschüssigen Kilos hatte ich starke Verdauungsprobleme und litt an einer chronischen Hauterkrankung. Immer wieder bekam ich zu hören, dass dies mit der Ernährung zusammenhänge. Ich hatte nie das Gefühl, dass ich ungesund lebe, auch Sport gehörte immer zu meinem Alltag. Ich hatte einen riesen Frust in mir und fühlte mich nicht wohl in meinem Körper. Woher kam dieser Frust und was hat er in dir bewirkt? Ich hatte wirklich viel Zeit und Energie in den Sport gesteckt und dennoch sah ich nie Resultate. Im Gegenteil, an meinen Problemzonen wurde es sogar immer schlimmer. Das deprimierte mich am meisten. Schlussendlich, war der Frust aber Schlüssel zu meiner Veränderung. Er wurde so gross, dass ich verzweifelt nach Hilfe suchte und auf das POZZIBLE Eat & Train Programm gestossen bin. Was war deine Problemzone? Nicht wie bei vielen Frauen, die Hüfte oder Oberschenkel, bei mir setzte das Fett immer als erstes am Bauch an. Und ich hatte mich immer wieder versucht damit abzufinden, dass ich an meiner Figur nichts ändern kann. Man hört immer wieder, man soll sich akzeptieren, wie man ist. Ich habe das versucht. Was war das für ein Gefühl, als du den Weg mit Dario eingeschlagen hast? Komisch! Die Situation war für mich sehr ungewohnt. Ich war skeptisch gegenüber dem Ernährungskonzept und konnte mir nicht vorstellen, dies in meinem Alltag umzusetzen. Ich bekam Angst vor dem Versagen und Angst nichts mehr essen zu dürfen. Aber meine Nerven lagen sowieso blank und meine Not war so gross, dass ich mir selber keine andere Wahl liess. «Aller Anfang ist schwer» wie hast du gestartet? Vor dem ersten Treffen war ich nervös und es war mir extrem unangenehm. Daraufhin habe ich den ersten Monat lang sehr gelitten. Aller Anfang war schrecklich. Frisches Brot war tabu und als Italienerin durfte ich kaum mehr Pasta essen. Ich hatte permanent Hunger und war energielos. Mein Körper hat doch einen ganzen Monat gebraucht, bis er sich umgestellt hatte. Aber die besagte Umstellung traf ein, wie es Dario vorausgesagt hatte. Wie war die Zeit des Durchbeissens? Es ist in dieser Zeit sehr viel mit mir passiert. Auch auf die Psyche hatte diese permanente Selbstkontrolle eine grosse Auswirkung. Es war anstrengend für mich und hat mich aber extrem weit gebracht. Als Psychologin habe ich mich stark damit befasst, was mit mir abging in dieser Zeit. Ich hatte regemässig Träume von Schokoladenkuchen und Pasta-Tellern! Wie hast du dich motiviert? Mit den Resultaten! Ich merkte schnell, dass ich etwas an meinem Körper veränderte. Ich verlor Gewicht und vor allem verbesserte sich meine Verdauung um Welten. Ich begann mich in meinem Körper vital zu fühlen. Das war die grösste Motivation! 
