Die Macht der Gewohnheit

Dein Leben ist die Summe deiner Gewohnheiten. Bist du kräftig oder schwach, glücklich oder unglücklich, erfolgreich oder erfolglos, alles ist ein Resultat deiner Gewohnheiten. Was du immer wieder tust, formt über die Zeit deine Persönlichkeit und dein Aussehen. Wenn du in deinem Leben etwas ändern möchtest, dann musst du dir neue Gewohnheiten aneignen und alte über Bord werfen. Charles Duhigg hat dafür einen hilfreichen Rahmen geschaffen, der dies schön veranschaulicht. Jede gute oder schlechte Angewohnheit folgt diesem Muster: Der Reminder oder der Trigger löst eine Aktion aus. Die Routine ist die eigentliche Aktion, das reaktive Verhalten auf den Trigger und der Reward ist die Belohnung oder der Nutzen, der aus dem Verhalten resultiert. Wichtig ist in meinen Augen, dass du eine schlechte Angewohnheiten nicht zu eliminieren versuchst. Du ersetzt sie. Wenn du z.B. Schokolade isst, wenn du gestresst bist, dann ist es kein guter Plan, einfach damit aufzuhören. Du musst dir Gedanken machen, wie du ohne Schokolade mit dem Stress umgehst. Du ersetzt die Routine «Schoggi essen» mit einer anderen, z.B. spazieren gehen, mit einer Büronachbarin ein Gespräch beginnen oder eine Karotte essen. Wenn du aus Langeweile rauchst, greif zu einem Bleistift und «spiele» damit rum. Wenn du mehr Sport machen willst, packe die Sporttasche bereits am Vorabend und lege sie bereit, als positiver Trigger. Wenn du mit schlechten Angewohnheiten aufhören willst, verbünde dich mit Gleichgesinnten. Wie viele Male hast du’s schon alleine versucht, damit dich niemand beim Scheitern erwischt? Eine Ansicht, welche mir gefällt, ist, dass du einfach zu deinem alten Selbst zurückfindest. Es gab bestimmt eine Zeit in deinem Leben, in der du prima ohne die schlechte Angewohnheit gelebt hast. Dies heisst, dass du’s definitiv schaffen kannst, diese wieder abzulegen. Ein guter Tipp, der mir persönlich immer wieder geholfen hat, ist der Folgende: Plane Misserfolge ein! Wenn du in den Ferien über die Stränge gehauen hast und dich von Burgern und Bier ernährt hast, bist du deswegen kein schlechterer Mensch. Wir alle kommen hin und wieder vom guten Weg ab. Was die Top Performer von allen anderen abhebt ist, dass sie viel schneller wieder «on track» sind. Und jetzt? Ich rate dir, als erster Schritt bewusst zu werden, unter welchen Umständen sich die schlechten Angewohnheiten manifestieren: Wo, wann, wie häufig, mit wem? Diese Bewusstmachung wird dir bereits viele Ideen geben, die schlechten Routinen mit besseren zu ersetzen.

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