Muss es wirklich Bio sein?

Muss es wirklich Bio sein?

Äpfel und Erdbeeren unbedingt Bio! Bei welchen weiteren Produkten es sich speziell lohnt, auf das Bio Label zu achten, erfahrt ihr hier.

Wir empfehlen generell nach Bio Ausschau zu halten, da Bio-Produkte eine weitaus grössere Mengen an Nähr- und Vitalstoffen als die chemisch behandelte Alternative liefern. Es gibt aber Pflanzen, die öfter mit Pestiziden oder Fungiziden behandelt werden als andere. Und dann gibt es noch Pflanzen, die bevorzugt Toxine, welche in der Erde gespeichert sind, aus dem Boden ziehen, auch wenn deren Anwendung in der Landwirtschaft schon seit Jahrzehnten nicht mehr erlaubt ist. Es macht also Sinn, sich darüber zu informieren, bei welchen Bio Produkten es sich lohnt, mehr Geld auszugeben.
Wir haben euch eine Liste gemacht, damit ihr bei eurem nächsten Einkauf den Überblick habt:

Der Apfel
Die beliebte Frucht absorbiert mehr Pestizide als jede andere. In Äpfeln konnten ungefähr 36 verschiedene Chemikalien gefunden werden und in einem einzigen Apfel wurden schon gleichzeitig sieben verschiedene Chemikalien nachgewiesen.

Die Erdbeere
Erdbeeren sollte man eigentlich nur vom eigenen Balkon essen. Sie gehören zu den kontaminiertesten Früchten, die man überhaupt kaufen kann!

Pfirsiche und Nektarinen
Bis zu 33 verschiedene Chemikalien und Pestizide fand man in diesen Früchten. Sie sind bekannt dafür, dass sie die schädlichen Stoffe schneller aufnehmen als andere Fürchte.

Blaubeeren
Die blauen Beeren geniessen wir gerne, da sie als besonders vitalstoffreiches und gesundheitsförderndes Lebensmittel gelten. Das trifft aber nur dann zu, wenn sie aus biologischem Anbau stammen. Versuchsreihen haben gezeigt, dass Blaubeeren mit 52 verschiedenen Pestiziden kontaminiert sein können.

Milchprodukte
Falls du überhaupt Milchprodukte konsumierst, bitte immer auf Biologische zurückgreifen. Leider werden Kühe heutzutage mit günstigen gentechnisch veränderten Futterpflanzen gefüttert, welche sich abträglich auf die Milch auswirken. Anmerkung am Rande: Zusätzlich auf Weidetierhaltung achten!

Fleischprodukte
Genau aus diesem Grund ist auch vorsichtig mit Fleisch und Zuchtfisch und daraus hergestellten Produkten umzugehen. Abgesehen vom ethischen Aspekt, der eigentlich in jedem Menschen das Bedürfnis wecken sollte, nur solche Fleischprodukte zu konsumieren, die von relativ glücklich lebenden Tieren stammen, gilt es inzwischen als gesichert, dass Fleisch von artgerecht ernährten Tieren (Gras und Kräutern statt Getreide, Mais und Soja) gesünder ist. Also Weidetierhaltung und Wildfisch kaufen.

Die Salatgurke
Ganz besonders schlecht hat im Test die unscheinbare Salatgurke abgeschnitten. In der Massenproduktion werden ganze Pestizidcocktails gesprüht. Daher auch der allgemein übliche Rat, Gurken nur geschält zu genießen.

Die Paprika
Da die Paprikaschote nur eine sehr dünne Haut hat, absorbiert sie sehr schnell Pestizide und Chemikalien.

Spinat und Grünkohl
Auch in den Blättern von Spinat und Grünkohl können sich bis zu 48 verschiedene Pestizide befinden.

Kartoffeln
Alleine schon der geschmackliche Unterschied bei der Bio-Kartoffel überzeugt. Kartoffeln können zudem bis zu 37 Chemikalien und Pestizide absorbieren. Zudem ist zu beachten: In Kartoffeln können auch Pestizide stecken – und zwar nicht nur Rückstände von Pflanzenschutzmitteln, die zur Abwehr von Insekten gespritzt werden, sondern auch Überreste von sogenannten Keimhemmern.

Kaufe bewusst ein – deiner Gesundheit zuliebe!

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