Interview Stefanie Ruf

Interview Stefanie Ruf

Was waren deine persönlichen Anliegen, mit welchen du dich an Dario gewandt hast?

In den letzten paar Jahren haben sich einige Kilos angesammelt und ich stand vor der Entscheidung neue Kleider zu kaufen oder mehr Sport machen. Durch meinen Kollegen Dirk habe ich von Dario gehört, da er sich dazumal gerade nach Darios Plan ernährt hat. Bei meinem ersten Treffen hat Dario gemeint, dass ich zwar Ahnung von Ernährung hätte, es aber nicht umsetze. Dies wollten wir mit dem Ernährungsplan ändern, den ich seit letztem November habe.

Hattest du zu diesem Zeitpunkt ein konkretes Ziel? Hast du die Ziele erreicht?

Ziel war, dass mir meine Hose wieder gut passen! Ich hatte einen ganzen Stapel von Hosen die nicht mehr passten oder in denen ich mich nicht mehr wohl fühlte. Und dann, wie es vielleicht ganz viele Frauen kennen, gab es noch diesen Sack voller Hosen, der in der hintersten Ecke des Schrankes liegt, welche man hofft wieder tragen zu können. Dario wollte von mir ein konkreteres Ziel, obwohl eine Kilogrammangabe weder für ihn noch für mich relevant gewesen wäre. Ich habe dann auf Instagram ein gutes Beispiel gefunden, von einer Frau die einen tollen, definierten Körper hatte. Man sah ihr an, dass dieser nicht durch hungern entstanden ist, sondern durch hartes Training und richtige Ernährung.

Gemäss Dario war ich auch ein klassischer Fall von einer „Skinny Fat“ Person, welche zuerst einige Kilos Fett abnehmen sollte, um danach Muskeln aufbauen zu können. Das war meine Ausgangslage.

Wie gut konntest du deinen Ernährungsplan in deinen Alltag integrieren? Bist du zufrieden damit?

Für mich war ganz klar, dass eine Ernährung im Stile von „Intermittent Fasting“ nicht in Frage kam. Dario hat mir erklärt, dass er diese Methode bei Frauen sehr selten anwende, das hat mich bereits sehr beruhigt. Mein Ernährungsplan hat dann ganz gut gepasst, man braucht jedoch die Disziplin und den Willen es umsetzen zu wollen. Ich hatte zu Beginn gleich eine Pause eingelegt, weil im Dezember Weihnachten war und bin dafür sehr motiviert ins 2019 gestartet.

Als bekennender„sugar addict“ waren für mich die POZZIBLE Chocolate Chips Proteinriegel überlebenswichtig! Mein Körper war sich mehr Zucker und Kohlenhydrate gewohnt und ich musste nun viel mehr Proteine zu mir nehmen, welches nicht ein einfaches Unterfangen war, da ich fast kein Fleisch esse. Dies gab es in Form von viel Fisch und Eier, was ein wenig eintönig war am Anfang.

Die grösste Umstellung war das Frühstück. Da ich eher faul bin und nicht viel koche, gab es bei mir meistens hartgekochte Eier. Dafür hatte ich bereits eine gute Portion Protein zu mir genommen. Über den Mittag ging es ebenfalls recht gut. Im Restaurant gab es meistens Fleisch / Fisch und Gemüse dazu.

Lustigerweise, habe ich bei der ersten Messung genau den Prozentsatz Körperfett verloren den Dario errechnet hat, was ich nicht gedacht habe, da es einige ungesunde Mahlzeiten bei mir gab. Es war daher nicht so schlimm eine Pizza zu essen, solange es einfach nur ab und zu war und nicht 5-mal die Woche.

Ist es dir gelungen deine Trainingseinheiten nach Plan umzusetzen?

Ist es, obwohl ich nicht sonderlich viel trainiere. Ich gehe 1 – 2 mal die Woche ins Krafttraining, meistens bin ich im Balboa im POZZIBLE oder im Kettlebell Skills Training. Zusätzlich gehe ich 3 mal pro Woche Reiten. Wobei Dario das Reiten nicht als Training ansieht, da es ist nicht sehr muskelaufbauend ist. Für mich ist es jedoch, in Kombination mit der frischen Luft, eine Art Seelenyoga.

Kannst du zwei Aha-Erlebnisse aus deiner Ernährungsumstellung ziehen?

Eines war sicherlich, dass es ohne Zucker geht, solange man eine Alternative hat. Eine Art sich selber zu überlisten, wie z.B. mit einem Proteinriegel. Auch musste ich nicht hungern, was super war. Meistens verbindet man eine Diät mit hungern oder mit schlechter Laune, aber ich hatte gar keine „Moodswings“.

Ein weiteres Aha Erlebnis war sicherlich, dass es viel schwieriger war wieder vom Kaloriendefizit auf eine „normale“ Bilanz raufzukommen. Und natürlich die Disziplin. Es ist eine reine Kopfsache. Aber auch die Disziplin zu haben, sich nicht auf Diskussionen mit dem Umfeld einzulassen, da gab es nämlich einige die meinten, ich bräuchte ja gar keine Diät. Man muss sich aber nicht rechtfertigen, wenn man davon überzeugt ist, dass eine Ernährungsumstellung einem gut tut.

Ich brauchte auch Disziplin um nicht mehr so viel auf die Waage zu stehen, der Feind ist nämlich nicht die Zahl die darauf steht, diese ist ziemlich irrelevant. Es ist viel wichtiger auf sein Wohlbefinden und das Körpergefühl zu achten, als die Laune von einer Zahl diktieren zu lassen.

Was fasziniert dich an der Einstellung von Dario? Kannst du es weiterempfehlen?

Auf jeden Fall empfehle ich es weiter! Ich schätze Darios direkte Art und seine „No Bullshit“ Mentalität sehr. Man kann mit ihm sehr fachliche Diskussionen haben und ich finde es cool, dass er und Leyla diesen Lebensstil auch vorleben, basierend auf harter (Trainings-)arbeit und Disziplin.

Stefanie, mit dir hat die Zusammenarbeit immer Spass gemacht! Wir wünschen dir weiterhin viel Trainingserfolg!

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