Hindernisse im Kopf

Hindernisse im Kopf

Seit Anfang Jahr arbeiten wir mit Caroline, unserem bevorzugten Life und Mental Coach, zusammen. Wir haben sie für euch zu ihrer Arbeit befragt.

Caroline, wer bist du und was machst du? 

Ich bin studierte Psychologin, Mutter von 2 Kindern und unterstütze Menschen in den unterschiedlichsten Anliegen. Dabei hilft mir, dass ich sehr gern zuhöre und in die Welt des Anderen eintauche. Ich verschaffe mir so von meinen Klienten einen Überblick über ihre momentane geistige Verfassung („Well-Being-Check“) und arbeite mit ihnen erste, wichtige Schritte heraus. Es ist für mich sehr relevant, die Ziele oder Wünsche der KlientInnen zu kennen.

Wieso ist es für Dario so wichtig, dass man den Körper ganzheitlich betrachtet, um seine Fitnessziele zu erreichen? 

Dario hat verstanden, dass das alleinige “Arbeiten” mit dem Körper nicht reicht, um sich langfristig fit zu fühlen. Gesundheit umfasst auch die psychische Befindlichkeit. Mens sana in corpore sano ist eines seiner Credos. Beides beeinflusst unser Wohlbefinden signifikant. Ich finde seine holistische Sichtweise, dass sich die psychische und die physische Gesundheit gegenseitig verstärken, einfach grossartig.

Wozu muss ich bereit sein, um ein Coaching zu starten? 

Zum Coaching sollte man grundsätzlich die Motivation mitbringen, etwas im eigenen Leben verändern zu wollen. Es kommt niemand zum Coaching, wenn alles – zumindest in der eigenen Wahrnehmung – wie am Schnürchen läuft. Die Erkenntnis “So, das kann und/oder will ich jetzt nicht mehr alleine anpacken” sollte da sein. Empfehlenswert ist ein solcher Well-Being-Check aber für jedermann. Man erfährt vieles von einem Selbst, das einem vielleicht noch nicht unbedingt bewusst war.

Welche Themen kommen immer wieder zum Vorschein im Zusammenhang Fitness- & Ernährungszielen? 

Themen wie Selbstdisziplin, Selbstwert, Fremd- & Eigenwahrnehmung und Essverhalten im Sinne vom achtsamen-/achtlosen-Essverhalten kommen oft zum Vorschein. Interessant ist, dass das Problem mit dem Essen oder die Unzufriedenheit mit dem Körper zwar den Impuls gibt, in ein Coaching zu gehen, mit der Bearbeitung kommen dann oft andere Themen zum Vorschein, die damit zusammenhängen.

Wie werden diese Themen innerhalb des Coachings angegangen? 

Basis für positive Veränderungen bildet der Wunsch, sich grundsätzlich Sorge tragen zu wollen. Niemand wird nachhaltig einen gesunden Körper haben, in dem er sich wohl fühlt, wenn sein einziges Motiv nur darin besteht, seine Wunschfigur für den Sommer zu kriegen. Aus den Medien bekommt man ja schnell den Anschein man HABE einen Körper. Als wäre er ein Objekt, das man nach Belieben formen kann, WENN man dann auch genug Disziplin hat.

Dieser Haltung stehe ich diametral entgegen. Wir SIND dieser Körper. Und wenn es mit dem Ab-/Zunehmen, oder überhaupt mit dem Respekt dem eigenen Körper gegenüber nicht klappt, ist das in 99% der Fälle eben nicht nur ein Problem der Disziplin, sondern da fächert sich dann eine Palette von Glaubenssätzen und Verhaltensweisen auf, die dem Erreichen des gesetzten Ziels nicht dienlich sind. Diese Stolpersteine machen wir sichtbar und nehmen sie uns gemeinsam vor.

Vielen herzlichen Dank liebe Caroline für den Einblick in einen spannenden Themenbereich. Wir freuen uns bereits auf weitere Gespräche.

 

Interessierst du dich für die Arbeit von Caroline Spirig? Hier geht’s zu ihrer Webseite.

No Comments

Sorry, the comment form is closed at this time.

de_DEGerman
en_USEnglish de_DEGerman